Im Supermarkt achten wir auf vieles, aber was ist, wenn das Essen aus der Großküche kommt?

Schnitzelmaschine beim Bundesheer Schnitzelmaschine beim Bundesheer Land schafft Leben 2018

1,8 Millionen Menschen essen Schätzungen zufolge pro Tag mindestens eine Mahlzeit, die in einer Großküche zubereitet wurde.

Riesige Mengen an Lebensmitteln werden dazu täglich eingekauft und verkocht. Im Supermarkt achten die Österreicher vermehrt auf Herkunft und Produktionsbedingungen, beim Essen aus der Großküche fragen wir aber meist nicht nach.

Essen aus Großküchen begleitet uns das ganze Leben lang. Vom Krankenhaus über Kindergarten, Schule, Bundesheer, Universität, Betriebskantine bis zum Seniorenheim. Doch woher kommen die Lebensmittel, die für uns zubereitet werden? Wird das Essen auch bedarfsgerecht zusammengestellt und nährstoffschonend gekocht? Wie können mit 3,50 Euro Wareneinsatz am Tag drei Mahlzeiten zubereitet werden? Kann da Bio und österreichische Qualität eine Rolle spielen? Diesen und weiteren Fragen ist Land schafft Leben bei der Recherche für eine dreiteilige Videoreihe zum Thema Gemeinschaftsverpflegung nachgegangen.

 

 

Staatliche Einrichtungen müssen staatliches Tierschutzgesetz nicht beachten

In Österreich gibt es bei der Erzeugung von Lebensmitteln klar definierte Vorschriften für Arbeitsbedingungen sowie Tier- und Umweltschutz. Doch müssen öffentliche Einrichtungen diese beachten, wenn sie Lebensmittel kaufen? Müssen sie nicht. Können sie in Österreich Fleisch von Hühnern kaufen, die aus einem anderen Land kommen, weniger Platz hatten und so billiger erzeugt wurden? Sie können. Dürfen Kindergartenkinder Speisen bekommen, die genauso zubereitet werden, wie jene für Erwachsene? Ja, dürfen sie. Müssen Großküchen kennzeichnen, woher die Lebensmittel kommen, die sie verwenden? Nein, weder in privaten noch in öffentlichen Einrichtungen.

"Wir Konsumenten achten darauf, wie das Essen aussieht und schmeckt. Aber wen von uns interessiert es, wie die verwendeten Lebensmittel erzeugt wurden? Wir geben viel zu oft die Verantwortung ab und vertrauen blind darauf, höchste Qualität zu bekommen. Dabei zahlt es sich aus nachzufragen!", empfiehlt Hannes Royer, Obmann von Land schafft Leben.

Das Land schafft Leben-Filmteam war in Krankenhäusern, an Schulen, beim Bundesheer, in einer Mensa, in Betriebskantinen und Seniorenheimen, hat "Essen auf Rädern" begleitet und mit Österreichs Top-Experten über kritische Themen der Gemeinschaftsverpflegung gesprochen.

"Selbst die Mitarbeiter in Großküchen wissen häufig nicht, woher die Lebensmittel kommen, die sie verarbeiten. Es gibt aber auch viele Positivbeispiele und Initiativen. Meist hängt es vom Einsatz und Bewusstsein einzelner Personen ab, wie riesige Mengen an Lebensmitteln für tausende Menschen eingekauft und zubereitet werden", so Royer.

 

 Strudel formen  © Land schafft Leben 2018

Die einzigartige Videoreihe von Land schafft Leben gibt Einblicke in Österreichs Großküchen und ist ab sofort auf der Webseite www.landschafftleben.at zu sehen:

https://www.landschafftleben.at/hintergruende/gemeinschaftsverpflegung

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