Startseite

 

Aktuelles, 02.12.2016


Gestern wurde in Gmunden am Traunsee eine Möve positiv auf H5N8 getestet.

Die derzeit schon bestehenden Risikogebiete in OÖ werden auf die Bezirke Gmunden, Kirchdorf an der Krems und Vöcklabruck erweitert.

Die Verordnungsänderung tritt am 03.12. in Kraft.

Die betroffenen Betriebe werden aufgefordert sämtliches Geflügel aufzustallen und die allgemeinen Hygienevorschriften strikt einzuhalten.

 

Mag. Harald Schliessnig Geschäftsführer

Aktuelles, 25.11.2016 Rechte Maustaste -> Ziel Speichern unter...

 

Sehr geehrte Mitglieder!

 

Gestern hat es einen Fund einer H5N8 positiven Tafelente in Salzburg gegeben.

In der am Nachmittag vom BMGF einberufenen Telefonkonferenz wurden neue Gebiete mit erhöhtem

Risiko auf Grund ihrer Lage zu Gewässern definiert und die Geflügel-Verordnung entsprechend geändert.

Wir möchten Sie in Abstimmung mit der ZAG wie folgt informieren:

 

Im Anhang finden Sie eine Liste der betroffenen Gebiete in Vorarlberg, OÖ, Steiermark und Salzburg.

Die Betriebe werden über die Amtstierärzte und teilweise auch über die Betreuungstierärzte informiert.

In den in der Verordnung genannten Gebieten gelten die § 8 und § 9 der Geflügelpest-Verordnung:

Pflichten des Tierhalters in Gebieten mit erhöhtem Geflügelpest-Risiko:

 

Innerhalb dieser Gebiete (blau markiert) gelten die Maßnahmen gem. § 8 der Geflügelpest Verordnung.

Ziel ist es, eine Ansteckung des Hausgeflügels durch Wildvögel bestmöglich zu verhindern. Da der derzeitige Virustyp zahlreiche Sterbefälle in der Wildvogelpopulation verursacht, sollten TierhalterInnen im eigenen Interesse auf eine strikte Einhaltung achten.

 

Maßnahmen gem. § 8 der Geflügelpest Verordnung sind unter anderem

  • eine Meldepflicht für Veranstaltungen mit Geflügel oder anderen Vögeln
  • das Gebot Geflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel dauerhaft in Stallungen unterzubringen ("Stallpflicht")
  • das Verbot Tiere mit Wasser zu Tränken, zu dem auch Wildvögel Zugang haben
  • die Vorschrift, dass Beförderungsmittel, Ladeplätze und Gerätschaften, die mit Geflügel in Kontakt waren, sorgfältig zu reinigen und desinfizieren sind

Außerdem müssen Betriebe der Behörde unverzüglich mitteilen, wenn Geflügelherden die Futter- und Wasseraufnahme reduzieren,

  • die Legeleistung zurückgeht oder eine erhöhte Sterblichkeit der Tiere beobachtet wird.    

Diese Bestimmungen betreffen alle Betriebe und Personen, die Geflügel halten, egal ob kommerziell oder privat.  

Mag. Harald Schliessnig
Geschäftsführer 


Aktuelles, 11.11.2016

 

  • Bestätigung von Geflügelpest (Aviäre Influenza Subtyp H5N8) in einem Hausgeflügelbetrieb in Vorarlberg

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) bestätigte heute  das Auftreten von hochpathogenem H5N8-Virus in einem Freiland-Putenmastbetrieb am Bodenseeufer in Vorarlberg. Der Betrieb, der in unmittelbarer Nähe des Fundortes der positiven Wildvögel liegt, wurde umgehend vom Amtstierarzt gesperrt. Die Tiere des Geflügelbestandes werden nun tierschutzgerecht gekeult, die Tierkadaver unschädlich beseitigt und der Betrieb anschließend gereinigt und desinfiziert. Für die Konsumentinnen und Konsumenten besteht keinerlei Gefahr, da es bisher keine Hinweise dafür gibt, dass der Subtyp H5N8 für den Menschen gefährlich ist.

 

Um den betroffenen Betrieb werden sowohl eine Schutzzone (Radius mindestens 3 km), als auch eine Überwachungszone (Radius mindestens 10 km) gezogen. Innerhalb der Schutzzone werden alle geflügelhaltenden Betriebe amtstierärztlich untersucht.

 

Besondere Maßnahmen innerhalb der Schutzzone:


  • In allen Geflügelbetrieben müssen Biosicherheitsmaßnahmen eingehalten werden;
  • Die Freilandhaltung von Geflügel ist verboten – das Geflügel muss so aufgestallt werden, dass kein Kontakt mit Wildvögeln stattfinden kann;
  • Alle seuchenverdächtigen Vögel (Abfall der Legeleistung, Abfall der Futteraufnahme, vermehrte Todesfälle) müssen der zuständigen Veterinärbehörde gemeldet werden;
  • Verendet aufgefundene Wasservögel und Greifvögel sind der zuständigen Amtstierärztin/dem zuständigen Amtstierarzt zu melden.


Die durch die Veterinärbehörde vor Ort zu ergreifenden Maßnahmen wurden mit den Behörden der Bodenseeanrainerstaaten abgestimmt und gegenseitige Unterstützung bei den erforderlichen Maßnahmen zugesichert.

 

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen weist noch darauf hin, dass das fahrlässige Verbreiten von Tierseuchen einen gerichtlich zu verfolgenden Straftatbestand darstellt. Daher ist das Betreten von gesperrten und verdächtigen Betrieben durch betriebsfremde Personen zu unterlassen und den Anweisungen der Behörden vor Ort ist entsprechend Folge zu leisten. Bei der Einhaltung der gebotenen Sorgfalt kann eine rasche und effiziente Eindämmung des Seuchengeschehens sichergestellt werden.

 

Mag. Harald Schliessnig
Geschäftsführer 

 

Aktuelles, 11.11.2016

  • Eigenkontrollen ab sofort nur mehr an AGES Graz einsenden! 

 

Aus geschäftlichen Gründen können ab 15.11.2016 EIGENKONTROLLEN zur Untersuchung auf Salmonellen NUR an die AGES IVET GRAZ eingesandt werden.

Beim Anlegen von Untersuchungsaufträgen in der PHD ist ab 15.11. nur mehr das Labor der AGES Graz auswählbar! Wir bitten Sie, dies bei der Adressierung und Einsendung der Proben zu beachten! Bitte beachten Sie, dass Proben, die an ein anderes Labor gesandt werden, nicht untersucht werden!

 

Beim Anlegen von Untersuchungsaufträgen durch Amtstierärzte (alle Proben mit der Bezeichnung „ATA: …“) sowie durch Betreuungstierärzte (alle Proben mit der Bezeichnung „BTA: …“)
werden so wie bisher weiterhin alle zugelassenen Laboratorien frei auswählbar sein.

Werden von Geflügelhaltern Proben für EIGENKONTROLLEN (alle Proben mit der Bezeichnung „EK …“) gezogen, so kann ab 15.11.2016 nur mehr das Labor der AGES IVET Graz ausgewählt werden.

Um zu vermeiden, dass die Probe irrtümlich an ein anderes Labor gesandt wird, obwohl der Untersuchungsauftrag an die AGES IVET Graz erging, bitten wir höflichst,
beim Adressieren der Probengebinde (Kuverts) darauf zu achten, dass auch nur mehr die AGES IVET Graz, Beethovenstraße 6, 8010 Graz angegeben werden darf.

Wenn Proben irrtümlich an ein „falsches Labor“ gesandt werden, so erfolgt keine Untersuchung und es wird von solchen Proben dann auch keinen Laborbefund geben.
Wir ersuchen höflichst, dies zu beachten. Danke!


Aktuelles, 11.11.2016

  • Vorarlberg

 

In 11 Bodenseegemeinden gilt ab heute die kundgemachte Geflügelpestverordnung.

Darin werden diese Gemeinden als Gebiete mit erhöhtem Geflügelpest –Risiko ausgewiesen.

Es gilt eine Stallpflicht für Geflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel.

Die Betriebe müssen außerdem der Behörde (Amtstierarzt) unverzüglich mitteilen, wenn es zu erhöhter Sterblichkeit

kommt oder die Legeleistung aber auch der Futter und Wasserverbrauch stark sinkt.

Es ist aber generell eine erhöhte Aufmerksam angebracht und es sind die allgemeinen Hygienemaßnahmen

sehr penibel einzuhalten.

 

Schliessnig Harald



Aktuelles, 09.11.2016

  • H5N8 bei Wildvögeln in Österreich Rechte Maustaste -> Ziel Speichern unter...

 

Das Gesundheitsministerium teilte gestern in einer Aussendung mit, dass am österreichischen Bodenseeufer tote Wildvögel von der AGES positiv auf das Vogelgrippe-Virus H5N8 getestet wurden.

Ob es sich um einen hoch-oder niederpathogenen Stamm handelt wird eine weitere Untersuchung heute zeigen.

Der Nachweis von HPAI H5N8 in Wildvögeln wurde bereits aus Ungarn, Kroatien, Polen und Deutschland gemeldet.

In Ungarn ist zudem auch ein Putenbetrieb von Geflügelpest betroffen gewesen und die Herden sind bereits gekeult worden.

Allen  Geflügelbetrieben, insbesondere in der Nähe zu Freigewässern,  wird empfohlen sich streng an die allgemeinen Hygienemaßnahmen zu halten und den Kontakt zu Wildvögeln auf ein Minimum zu reduzieren.



Aktuelles, 07.11.2016

 

  • Vogelgrippe aktuell

In Ungarn ist in einem Putenbetrieb in der Provinz Békés die hochpathogene aviäre Influenza des Typs H5N8 aufgetreten.


Die Ungarische Regierung meldete das der EU.


Mag. Markus Eigner


Aktuelles, 25.10.2016

  • QGV Antibiotika Monitoring - Report 2016 Rechte Maustaste -> Ziel Speichern unter...

      Über den Einsatz von Antibiotika in der österreichischen Geflügelhaltung


Aktuelles, ab 2015

  • Biosicherheitsmaßnahmen am landwirtschaftlichen Betrieb – Wie schütze ich meinen Tierbestand vor Krankheiten

   

Mittlerweile ist es auch möglich, 2 Stunden der TGD-Weiterbildung über einen Onlinekurs des Ländlichen Fortbildungsinstitutes zu absolvieren.

 

Der TGD-Onlinekurs mit einem Umfang von ca. 120 Minuten kann orts- und zeitunabhängig von Zuhause aus am Computer absolviert werden.

  

 

Inhalt:

   

Grundlagen zur Biosicherheit

 

Übertragungswege von Erregern

 

Schutzmaßnahmen gegen Krankheitsübertragungen

 

Biosicherheit am Betrieb

   

 

http://www.lfi.at/?+TGD+-+Weiterbildungsverpflichtungen+von+zu+Hause+aus+absolvieren+&id=2500%2C1284937%2C%2C

 

 

 

Mag. Markus Eigner





 

Aktuelles, 01.10.2015

 

 

Alle Wasseruntersuchungen für QGV-Betriebe mit Befunddatum

ab dem 01. Oktober 2015 können nicht mehr an die QGV verrechnet werden!

(Wird nicht mehr gefördert!)

  

  

 

Aktuelles, 05.10.2015

 

 

Erster Antibiotikabericht für österreichisches Geflügel veröffentlicht

  

Antibiotikareport 2015

 


 

 Aktuelles, 08.04.2015

 

 Wir möchten aus gegebenem Anlass alle Betriebe dringend darauf hinweisen ihre Stallungen und

 Wohngebäude  bei  Nichtanwesenheit zu versperren.

  

 Am Freitag (03.03.2015) wurde auf einem Mastbetrieb in Oberösterreich eingebrochen und ein Brandanschlag

 verübt.

 Der Betrieb hatte den Stall für die Einstallung der Küken vorbereitet.

 Aus sicherer Quelle wissen wir, dass es einen Brief gibt, der hinterlegt wurde.

 Darin heißt es sinngemäß: „Einmal noch Tierleid und es brennt das Haus und nicht nur der Stall.“

 

 Bei einem Biomaststall wurde ebenfalls versucht, über die Lüftung in den bereits mit 2 Wochen alten  Tieren

 belegten Stall einzudringen.

 

 Die Ermittlungen der Polizei und der Brandsachverständigen sind am Laufen.

 

 Mit freundlichen Grüßen

 Schliessnig Harald

 

 
  

 

Aktuelles, 25.02.2015 

  

Vogelgrippe aktuell

 

In Ungarn ist in einem Mastentenbetrieb in der Provinz Békés hochpathogene aviäre Influenza des Typs H5N8 aufgetreten.

Die Ungarische Regierung meldete das gestern Abend der EU.

Sobald wir neue Informationen über Verbringungen von und nach Ungarn haben, werden wir Sie informieren.

 

 Mag. Harald Schliessnig

 

 

 

Aktuelles, 22.01.2015

 

VOGELGRIPPE AKTUELL

 

 

In der Region Anklam, Landkreis Vorpommern-Greifswald, wurde bei einem Huhn in einer Kleinstgeflügelhaltung das hoch pathogene Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen und amtlich bestätigt. Das meldet das Agrarministerium in Schwerin. In dem Bestand in einer Kleingartenanlage in Anklam wurden zwei Gänse,

27 Enten und 21 Hühner gehalten. Der Bestand an Hühnern, Gänsen und Enten wurde gekeult.

 

Die grundsätzliche Aufstallungspflicht für Geflügel bleibt in den Risikogebieten weiter bestehen, da die Gefahr der Einschleppung des HPAI H5N8-Virus durch Wildvögel seitens des Friedrich-Loeffler-Instituts unverändert hoch eingeschätzt wird.

 

Mag. Harald Schliessnig

  

 

 

Aktuelles 27.09.2012

 

Darf auf der Eier-Kleinverpackung die alte und neue Packstellennummer stehen?

 

Antwort des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft:

Grundsätzlich hat jede Packstelle nur eine aktuell gültige Packstellennummer. Die Betriebe mussten gemäß § 10 (1) bis 31. Dezember 2010 der Behörde bekannt geben, ob eine lebensmittelhygienerechtliche Zulassungsnummer vorliegt oder keine benötigt wird (Ausnahmeregelung - Lebensmittel-Einzelhandels-VO). Erfolgte bis 31. Dezember 2010 keine Bekanntgabe gem. Abs. 1, so ist der Packstelle die Zulassung zu entziehen. Bestände an Material für Verpackungen und Kennzeichnung mit aufgedruckten alten Packstellen-Kennnummern, die vor Bekanntgabe der neuen Kennnummern vorhanden waren, können noch bis 31. Dezember 2012 weiter verwendet werden. Daraus ergibt sich klar und eindeutig, dass jede Packstelle nur eine Packstellenkennnummer hat. Die Übergangsfrist für das Aufbrauchen von Verpackungen und Kennzeichnungen mit vorgedruckten alten PSt-Nr. endet mit 31. Dezember 2012 (somit in wenigen Monaten)! Für neue Verpackungen und Kennzeichnungen ist jedenfalls nur die neue (aktuelle) PSt-Nr. zu verwenden.

  

  

Aktuelles 20.06.2012 

 

Epidemieversicherung für Geflügelmastbetriebe

Informationsmaterial und Fragen betreffend Mastgeflügelversicherung erhalten Sie bei

Agentur WBV Wallner & Partner  GmbH - Tel. 07435/54 121 - Fax: 07435/54 121-15.

 

 

 

Aktuelles 16.01.2012 

 

Information der Geflügelwirtschaft

Information der Geflügelwirtschaft

FAQ ESBL

FAQ MRSA

Geflügelfleisch Hygiene

Maßnahmen

 

 

 

Aktuelles 27.01.2009 

 

Epidemieversicherung für Geflügelbetriebe

Die QGV hat für Ihre Mitglieder mit der AXA Winterthur eine Epidemieversicherung erarbeitet und verhandelt.

1. Notwendigkeit

Die EU-Verordnung 2160/2003 und die Änderung der Geflügelhygiene-Verordnung 2007 vom 06.10.2008 haben zur Folge, dass nach Auftreten eines salmonellen-positiven Untersuchungsergebnisses (Salm. Enteritidis oder Salm. Typhimurium) einer Legehennenherde ein Vermarktungsverbot verhängt wird. Das Inverkehrbringen von Eiern aus mit Salmonellen (Enteritidis oder Typhimurium) infizierten Legehennenherden als Güteklasse-A-Ware ist damit seit 01.01.2009 unmöglich . Aber nicht nur Salmonellen, sondern auch andere Krankheiten können enorme finanzielle Auswirkungen für einen landwirtschaftlichen Betrieb haben.

2. Versicherungsnehmer und Prämie für QGV-Mitglieder:

Versicherer: AXA - Winterthur

Versicherungsnehmer: (VN) Österreichische Qualitätsgeflügelvereinigung (QGV)

+Gruppengröße QGV: mind. 1 Mio Legehennen

+Gesamtversicherungssumme: € 5.000.000 / Jahr

+Max. einzelbetriebliche Entschädigung: € 450.000 / Jahr

Prämie je Tierplatz und Jahr: Grundlage sind alle in einem Betrieb gemeldeten Legehennenplätze

++0,169 € bei „Rein Raus System“ Betriebe mit nur einer Altersgruppe von Legehennen in einem Stall
++0,282 € bei mehreren Altersgruppen innerhalb des gleichen Stalles

Selbstbehalt: 10 % je Schadensfall

3. Welche Krankheiten sind versichert ?

+Salmonellose (Salmonella enterica, Serotypen enteritidis und typhimurium)
+Histomoniasis (Histomonas meleagridis bei Puten)
+Geflügelinfluenza (Influenza-A-Viren Subtypen H5 und H7)
+Pseudepest - NCD*) (alle aviären Paramyxoviren mit antigenen Eigenschaften PMV-1-Serotyp)
+Infekt. Laryngotracheitis -ILT (Gallid-Herpes-Virus-1)
+Klinisch manifestierte Krankheiten, Virale Erkrankungen: veterinärmedizinisch nicht bekämpfbar (nicht Viroide oder Prionen) = keine kurative oder präventive Maßnahmen möglich, Bekämpfung durch angeordnete Ausmerzung (zuständige Behörde)
+Rotlauf (erysipelotrix rhusiopathiae serotypen A bis D)
+Pasteurellose/Cholera *) (Pasteurella multocida)
+Pullorumseuche (Salmonella pullorum gallinarum)

Erregernachweis gemäß österreichischer Gesetzgebung und Geflügelhygieneverordnung!
*) ergänzende Leistung zur staatlichen Entschädigung lt. Tierseuchengesetz, da von der staatlichen Seite nur der Tierwert oder ein Teil des Tierwertes entschädigt wird!

4. Was leistet die Versicherung im Schadensfall?

+Wert verendeter oder gekeulter Tiere (lt. aktueller Wertetabelle)
+Warenwert von Konsum- und Bruteiern solange nicht verkehrsfähig für längstens eine Produktionsdauer von 10 Tagen
+Vergütung von Betriebsunterbrechung durch Ausfall infolge verendeter/gekeulter Lege- und Mastprodukte (max. 30 Tage – 0,12 €/Tier und Tag
+Futtervorräte (wenn Vernichtung amtlich verfügt) max. Futtervorrat v. 4 €/Tier
+Folgekosten (Desinfektion, De- und Remontage der Einrichtung u.dgl.) max. 12.000 € gesamt

5. Welche Maßnahmen sind in der Versicherung enthalten?

+Vernichtung (Keulung, Verendung, Schlachtung) versicherter Tiere sowie von Brut- und Konsumeiern
+Verwertungssperre der Produktion von Konsumeiern vorübergehend, gesetzlich begründet, wenn Tiere zur Unterdrückung von Sekundärinfekten nicht bekämpfbarer Viruskrankheiten chemotherapiert werden (Rückstandproblematik)
+Folgen von angeordneten Sanierungsmaßnahmen bei neu dem TSG unterstellten versicherten Krankheiten (automatischer Einschluss, falls eine Krankheit neu ins TSG aufgenommen wird)

6. Welche Verpflichtungen hat der versicherte Betrieb?

+Verpflichtung zur Sorgfalt
+Beseitigung gefährlicher Zustände (z.B. mangelhafte Desinfektionsmöglichkeiten,...)
+Einhaltung gesetzlicher Vorschriften z.B.: Tierseuchen- und Tierschutzgesetze, Gesetze für Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten, Gesetze zur Entsorgung tierischer Abfälle sowie Lebensmittelgesetzgebung
+Jährliche Betriebskontrolle durch den Geflügel-Gesundheitsdienst (Mitgliedschaft bei der QGV ist Voraussetzung)
+Sofortige Umsetzung der vom Gesundheitsdienst angeordneten oder empfohlenen Maßnahmen
+Empfehlung für Betreuungspersonal: 2 Stuhluntersuchungen/Jahr

7. Welche Schäden und Sachen sind nicht versichert?

+Kosten aus Normalverlusten
+In der Regel bekämpfbare Infekte
+Infekt. Busitis (Gumboro)
+Infekt. Bronchitis (IB, inkl. Variantenstämme)
+Marek’sche Krankheit (alle Stämme)
+Aviäre Encephalomyelitis (AE)
+Mycoplasmosen (z.B. M.galliseptum, M. Synoviae, M. meleagridis)

Antrag: Legehennenhalter, die ihre Legehennenbestände versichern lassen wollen, können den Versicherungsschutz über eine QGV-Polizze erreichen.

Ergänzende Information: Infoschreiben

Anmeldeformular Legehennen : EPI-Anmeldeformular

 

                                                    EPI-Änderungsformular

                                               

Ergänzender Hinweis: Betriebe, die sich versichern lassen wollen, aber noch nicht Mitglied beim Geflügelgesundheitsdienst QGV sind, benötigen zuerst eine gültige Mitgliedschaft.