Startseite

 

Aktuelles, 22.01.2015

 

VOGELGRIPPE AKTUELL

 

 

In der Region Anklam, Landkreis Vorpommern-Greifswald, wurde bei einem Huhn in einer Kleinstgeflügelhaltung das hoch pathogene Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen und amtlich bestätigt. Das meldet das Agrarministerium in Schwerin. In dem Bestand in einer Kleingartenanlage in Anklam wurden zwei Gänse,

27 Enten und 21 Hühner gehalten. Der Bestand an Hühnern, Gänsen und Enten wurde gekeult.

 

Die grundsätzliche Aufstallungspflicht für Geflügel bleibt in den Risikogebieten weiter bestehen, da die Gefahr der Einschleppung des HPAI H5N8-Virus durch Wildvögel seitens des Friedrich-Loeffler-Instituts unverändert hoch eingeschätzt wird.

 

Mag. Schliessnig Harald

 

 

 

Aktuelles, 29.12.2014

 

H5N8-Ausbrüche in Europa

 

Bei in Deutschland, Holland, England und Italien aufgetretenen Fällen handelt es sich um ein Virus des Subtyps H5N8, das für Geflügel hochpathogene Eigenschaften besitzt. Die zuständigen Veterinärbehörden in den betroffenen europäischen Ländern haben die notwendigen Maßnahmen (Sperrgebiete, Sicherheitszonen, Handelssperren) getroffen; das Geflügel der infizierten Bestände wurde gekeult und die Kadaver sicher entsorgt.

Der letzte Fall mit H5N8 vom 20.12. 2014 ist auf einem Entenmastbetrieb in Deutschland bei einer Eigenkontrolle festgestellt worden.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat daher am 22.12.2014 eine Eil-Verordnung unterzeichnet, mit der alle Enten- und Gänsehalter verpflichtet werden, Ihre Tierbestände vor dem Transport auf das Vorliegen von Geflügelpest zu untersuchen. Nur bei einem negativen Testergebnis dürfen die Tiere transportiert und geschlachtet werden. Zum Zeitpunkt der Verbringung darf die Probenahme nicht länger als sieben Tage zurückliegen. Die Verordnung tritt am Dienstag um 0.00 Uhr in Kraft und gilt bundesweit bis zum 31. März 2015.

Obwohl der Vogelzug von Experten als für beendet angesehen wird, ist es möglich, dass Wildvögel witterungsbedingt (große Kälte, Futtermangel) von Norden her auch nach Österreich gelangen.
Geflügelhalter sollten daher verstärkt auf Krankheitsanzeichen bei Ihren Tieren achten und gegebenenfalls den betreuenden Tierarzt informieren. Dieser hat dann im Verdachtsfall den zuständigen Amtstierarzt über die Höhe der Ausfälle zu informieren und es sind weitere Untersuchungen einzuleiten.

Bisher ist kein Fall bekannt, bei dem das H5N8-Virus vom Tier auf Menschen übertragen wurde. Auch im Zusammenhang mit den Ausbrüchen in Südkorea, Japan oder China wurden bisher von keinen humanen Erkrankungen berichtet.

 

Mag. Schliessnig Harald

 

   

Aktuelles 27.09.2012

 

Darf auf der Eier-Kleinverpackung die alte und neue Packstellennummer stehen?

 

Antwort des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft:

Grundsätzlich hat jede Packstelle nur eine aktuell gültige Packstellennummer. Die Betriebe mussten gemäß § 10 (1) bis 31. Dezember 2010 der Behörde bekannt geben, ob eine lebensmittelhygienerechtliche Zulassungsnummer vorliegt oder keine benötigt wird (Ausnahmeregelung - Lebensmittel-Einzelhandels-VO). Erfolgte bis 31. Dezember 2010 keine Bekanntgabe gem. Abs. 1, so ist der Packstelle die Zulassung zu entziehen. Bestände an Material für Verpackungen und Kennzeichnung mit aufgedruckten alten Packstellen-Kennnummern, die vor Bekanntgabe der neuen Kennnummern vorhanden waren, können noch bis 31. Dezember 2012 weiter verwendet werden. Daraus ergibt sich klar und eindeutig, dass jede Packstelle nur eine Packstellenkennnummer hat. Die Übergangsfrist für das Aufbrauchen von Verpackungen und Kennzeichnungen mit vorgedruckten alten PSt-Nr. endet mit 31. Dezember 2012 (somit in wenigen Monaten)! Für neue Verpackungen und Kennzeichnungen ist jedenfalls nur die neue (aktuelle) PSt-Nr. zu verwenden.

  

  

Aktuelles 20.06.2012 

 

Epidemieversicherung für Geflügelmastbetriebe

Informationsmaterial und Fragen betreffend Mastgeflügelversicherung erhalten Sie bei

Agentur WBV Wallner & Partner  GmbH - Tel. 07435/54 121 - Fax: 07435/54 121-15.

 

 

 

Aktuelles 16.01.2012 

 

Information der Geflügelwirtschaft

Information der Geflügelwirtschaft

FAQ ESBL

FAQ MRSA

Geflügelfleisch Hygiene

Maßnahmen

 

 

 

Aktuelles 27.01.2009 

 

Epidemieversicherung für Geflügelbetriebe

Die QGV hat für Ihre Mitglieder mit der AXA Winterthur eine Epidemieversicherung erarbeitet und verhandelt.

1. Notwendigkeit

Die EU-Verordnung 2160/2003 und die Änderung der Geflügelhygiene-Verordnung 2007 vom 06.10.2008 haben zur Folge, dass nach Auftreten eines salmonellen-positiven Untersuchungsergebnisses (Salm. Enteritidis oder Salm. Typhimurium) einer Legehennenherde ein Vermarktungsverbot verhängt wird. Das Inverkehrbringen von Eiern aus mit Salmonellen (Enteritidis oder Typhimurium) infizierten Legehennenherden als Güteklasse-A-Ware ist damit seit 01.01.2009 unmöglich . Aber nicht nur Salmonellen, sondern auch andere Krankheiten können enorme finanzielle Auswirkungen für einen landwirtschaftlichen Betrieb haben.

2. Versicherungsnehmer und Prämie für QGV-Mitglieder:

Versicherer: AXA - Winterthur

Versicherungsnehmer: (VN) Österreichische Qualitätsgeflügelvereinigung (QGV)

+Gruppengröße QGV: mind. 1 Mio Legehennen

+Gesamtversicherungssumme: € 5.000.000 / Jahr

+Max. einzelbetriebliche Entschädigung: € 450.000 / Jahr

Prämie je Tierplatz und Jahr: Grundlage sind alle in einem Betrieb gemeldeten Legehennenplätze

++0,169 € bei „Rein Raus System“ Betriebe mit nur einer Altersgruppe von Legehennen in einem Stall
++0,282 € bei mehreren Altersgruppen innerhalb des gleichen Stalles

Selbstbehalt: 10 % je Schadensfall

3. Welche Krankheiten sind versichert ?

+Salmonellose (Salmonella enterica, Serotypen enteritidis und typhimurium)
+Histomoniasis (Histomonas meleagridis bei Puten)
+Geflügelinfluenza (Influenza-A-Viren Subtypen H5 und H7)
+Pseudepest - NCD*) (alle aviären Paramyxoviren mit antigenen Eigenschaften PMV-1-Serotyp)
+Infekt. Laryngotracheitis -ILT (Gallid-Herpes-Virus-1)
+Klinisch manifestierte Krankheiten, Virale Erkrankungen: veterinärmedizinisch nicht bekämpfbar (nicht Viroide oder Prionen) = keine kurative oder präventive Maßnahmen möglich, Bekämpfung durch angeordnete Ausmerzung (zuständige Behörde)
+Rotlauf (erysipelotrix rhusiopathiae serotypen A bis D)
+Pasteurellose/Cholera *) (Pasteurella multocida)
+Pullorumseuche (Salmonella pullorum gallinarum)

Erregernachweis gemäß österreichischer Gesetzgebung und Geflügelhygieneverordnung!
*) ergänzende Leistung zur staatlichen Entschädigung lt. Tierseuchengesetz, da von der staatlichen Seite nur der Tierwert oder ein Teil des Tierwertes entschädigt wird!

4. Was leistet die Versicherung im Schadensfall?

+Wert verendeter oder gekeulter Tiere (lt. aktueller Wertetabelle)
+Warenwert von Konsum- und Bruteiern solange nicht verkehrsfähig für längstens eine Produktionsdauer von 10 Tagen
+Vergütung von Betriebsunterbrechung durch Ausfall infolge verendeter/gekeulter Lege- und Mastprodukte (max. 30 Tage – 0,12 €/Tier und Tag
+Futtervorräte (wenn Vernichtung amtlich verfügt) max. Futtervorrat v. 4 €/Tier
+Folgekosten (Desinfektion, De- und Remontage der Einrichtung u.dgl.) max. 12.000 € gesamt

5. Welche Maßnahmen sind in der Versicherung enthalten?

+Vernichtung (Keulung, Verendung, Schlachtung) versicherter Tiere sowie von Brut- und Konsumeiern
+Verwertungssperre der Produktion von Konsumeiern vorübergehend, gesetzlich begründet, wenn Tiere zur Unterdrückung von Sekundärinfekten nicht bekämpfbarer Viruskrankheiten chemotherapiert werden (Rückstandproblematik)
+Folgen von angeordneten Sanierungsmaßnahmen bei neu dem TSG unterstellten versicherten Krankheiten (automatischer Einschluss, falls eine Krankheit neu ins TSG aufgenommen wird)

6. Welche Verpflichtungen hat der versicherte Betrieb?

+Verpflichtung zur Sorgfalt
+Beseitigung gefährlicher Zustände (z.B. mangelhafte Desinfektionsmöglichkeiten,...)
+Einhaltung gesetzlicher Vorschriften z.B.: Tierseuchen- und Tierschutzgesetze, Gesetze für Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten, Gesetze zur Entsorgung tierischer Abfälle sowie Lebensmittelgesetzgebung
+Jährliche Betriebskontrolle durch den Geflügel-Gesundheitsdienst (Mitgliedschaft bei der QGV ist Voraussetzung)
+Sofortige Umsetzung der vom Gesundheitsdienst angeordneten oder empfohlenen Maßnahmen
+Empfehlung für Betreuungspersonal: 2 Stuhluntersuchungen/Jahr

7. Welche Schäden und Sachen sind nicht versichert?

+Kosten aus Normalverlusten
+In der Regel bekämpfbare Infekte
+Infekt. Busitis (Gumboro)
+Infekt. Bronchitis (IB, inkl. Variantenstämme)
+Marek’sche Krankheit (alle Stämme)
+Aviäre Encephalomyelitis (AE)
+Mycoplasmosen (z.B. M.galliseptum, M. Synoviae, M. meleagridis)

Antrag: Legehennenhalter, die ihre Legehennenbestände versichern lassen wollen, können den Versicherungsschutz über eine QGV-Polizze erreichen.

Ergänzende Information: Infoschreiben

Anmeldeformular Legehennen : EPI-Anmeldeformular

 

                                                    EPI-Änderungsformular

                                               

Ergänzender Hinweis: Betriebe, die sich versichern lassen wollen, aber noch nicht Mitglied beim Geflügelgesundheitsdienst QGV sind, benötigen zuerst eine gültige Mitgliedschaft.